Samstag, 27. September 2014

Die Taufe

Hallöchen.
ich melde mich als offizielles TNK-IB-Schul-Mitglied zurück. Ja, ihr habt richtig gehört. Erst jetzt bin ich zusammen mit meinen Klassenkameraden offizieller Teil des Lukio (High School). Darauf können wir jetzt ganz schön was geben. Wir sind damit sicher vor den Attacken der Second graders, aber müssen ihnen gehorchen. So heißt es in dem Eid den wir abgelegt haben. Aber Moment. Eid, Second graders und Taufe? Ich fange wohl mal lieber vorne an.
Also vor ein oder zwei Wochen wurden wir eingeweiht. Die Schüler aus der Klasse über uns (second graders) werden uns Taufen. Dafür treffen wir uns alle am Freitag, den 26.09.2014 um 18:00 auf dem Marktplatz. In Kostümen. Die Kostüme sahen ungefähr so aus:

Wer nicht so aufschlägt, oder ganz wegbleibt, wird in den nächsten Jahren keinen Spaß haben.
Die Leute auf dem Marktplatz haben nicht schlecht geguckt, als zwei Klassen voll sehr komischen Gestalten in einer Linie auf dem Marktplatz standen. Vor ihnen Stewardessen und Jungs im Anzug. Nach einer ersten Kostümkontrolle und Nachbesserungen mit Öl, Eiern und Honig wurden die ersten Aufgaben gestellt. Wir mussten unsere Liebe zu den second graders beweisen, ein Lied singen und noch mehr singen. Wer nicht gut genug oder überzeugend war, wurde mit einem Ei in den Nacken belohnt. Oder bestraft. Wie man's nimmt. Danach mussten wir uns in einen Kreis stellen und zusehen, wie ein Schüler extra "bestraft" wurde. Was darauf folgte, war ernüchternd. Wir mussten eine Hand zwischen den Beinen durchhalten und mit der anderen Hand die Hand des/der Vordermannes/Vorderfrau greifen, sodass ein geschlossener Zirkel entstand. Wir standen alle vorgebeugt. Sehr unbequem. Hier noch ein weiteres Foto:


Nach dem wir damit gepeinigt wurden kamen die individuellen Aufgaben. Allesamt peinlich und verbunden mit der Öffentlichkeit. Der Plan sa so aus:

Einige waren echt der Horror. Und die Bestrafung durch Honig im Haar, Shirt oder so war auch nicht viel besser. Trotzdem hatten wir einen riesen Spaß und ich glaube irgendwo kam jeder auf seine Kosten. Am ende wurden wir mit Mülltüten überm Kopf in den Bus Richtung Party gesetzt. Was wir nicht wussten war, dass da erst die eigentliche Taufe stattfand. Was stellt ihr euch unter Taufe vor? Bestimmt was mit Wasser oder Bier. Ich dachte mir auch sowas in die Richtung, aber mit dem was kam habe ich nicht gerechnet. Klar, als wir draußen hockend im Regen saßen und die Eimer mit einer dunklen Flüssigkeit und die versteckten Mehltüten gesehen haben, sind wir alle vom schlimmsten ausgegangen. Aber ein Gedanke hat das alles nicht so schlimm aussehen lassen. Die warmen Duschen im Inneren des Hauses vor unserer Nase. Wir waren zwar so richtig in the middle of nowhere, aber interessant sah es trotz alle dem aus. Also hockten wir brav wie Hühner auf der Stange und erwarteten das weitere Geschehen. Einige der Stewardessen kletterten auf Stühle und  wir mussten einen Schwur ablegen. An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht erinnern, aber der ungefähre Wortlaut war, dass wir in der Schule unser Bestes geben, den second graders gehorchen, uns gegenseitig Fair behandeln und nicht vorschnell urteilen. Klingt alles gut, bis auf das "den second graders uneingeschränkt gehorchen". Was da wohl noch auf uns alle zukommt....

Die second graders hatten dabei mächtig Spaß, genauso wie an der darauf folgenden Aktion. Da waren ja noch die Eimer. Und das Mehl. Und was kann man damit machen? Richtig! Ihn über harmlose Schüler kippen und sie damit taufen. Das war so eklig! In dem Eimer war wohl Bier, Eier und noch irgendwas, denn ich hatte Eispuren auf dem Pulli. Das Mehl hat das Ganze noch verbessert. Wir waren perfekt dekoriert. Und doch hatten wir alle die Hoffnung auf die warmen Duschen noch nicht aufgegeben. Doch diese Hoffnung stellte sich als vergebens raus. Ich weiß nicht wie es in dem anderen Duschraum war, aber wir hatten eiskaltes Wasser. So richtig als wenn es aus dem Eiskeller kommt. Wir haben tapfer unsere Haare gewaschen und versucht unsere Körper nicht zu sehr dem Wasser auszusetzen. Nachdem meine Dusche entschieden hat, den Wasserstrahl zu verdünnen hab ich eine andere angemacht, und tatatata ! Ich hatte warmes Wasser. Am Anfang nur ein wenig, aber nach kurzer Zeit stand ich unter wunderbar warmen Wasser. Wir haben dann noch mit einer Bürste die Eierreste und andere Schmierereien rausgekämmt und uns fertig für die Party gemacht. Und da kam schon das nächste Drama auf uns zu. Jeder sollte sein eigenes Trinken und Essen mitbringen. Diese Info hat uns nur leider keiner erzählt. Also, wie löst man das Problem? Ich habe kurzer Hand meine Oma angerufen, die uns dann freundlicher Weise Trinken und Chips vorbei gebracht hat. Problem gelöst. Inzwischen lief echt gute Musik. Also los zum Tanzen. Wir Mädels haben uns wunderbar amüsiert. Die Musikrichtung war eher auf alles-mit-Beat gestellt, aber das war gut. Ein Junge hat sich zu uns gesellt und mit uns getanzt, aber recht schnell hat sich herausgestellt dass er sich auf mich konzentriert. Wir haben uns vorgestellt und weiter getanzt. Wir haben die Nacht über geredet, getanzt und gelacht.Es ist nichts passiert. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.


 

Liebe Grüße,
eure Träumerin
 


Montag, 22. September 2014

Änderungen an meinem Blog / Changes on my blog

Moi :)
wie ihr sehen könnt hat sich etwas an meinem Blog verändert. Oben sind Tabs dazu gekommen. "Ein Jahr ohne Pubertier" führt euch zu dem Blog meiner Eltern, die über die Zeit ohne mich in Deutschland schreiben. Der Tab "English posts" führt euch zu den englischsprachigen Posts. Ich werde ab jetzt auf der Startseite nur in Deutsch schreiben, da die Posts so ewig lang sind. Alle die also kein / oder nur wenig Deutsch verstehen werden dort fündig. Lasst euch nicht verwirren :)

Grüsse,
Eure Träumerin



Moi:)
As you can see there are some changes on my blog. Above there are tabs. "Ein Jahr ohne Pubertier" guides you to my parents' blog. They are writing about the time without me in Germany. The blog is in german, but please feel free to read it. The tab called "English posts" will guide you to the english translations of this blog. I decided to write only in german on my front page, because the articles are so long. Please don't stop reading. It just one more click! So if you don't understand german or just know a little bit of that difficult language, please look there. You'll find there the translations of the following posts. Don't get confused:)

Greets,
your Träumerin

Sonntag, 21. September 2014

Maths porblems, orienteering and missing granddaughters

Hello dear readers.
here is the english translation of my last post. Pardon me that I translate it so late, but I have exams and I'm learning all the time. But here we go...

Some of you surely know that maths isn't my favourite subject in school. I call it Hassfach, what means I really hate it.
I can assure you that I'll continue the tradition to understand maths just in the last five minutes before the exams and to be confused after five minutes durng the lessosn. My teacher tries to work through the new subjects in a new time- record, but even after the third explanaition I don't know what she wants from me. You can see all that in my tests. My mean value of points are about 9 out of 25 or 6 out 17. That means under 50 percent. The good advices from my lovely teacher are useless. Ideed she wrote terms like "More work needed" or "more work" under my grades on the test. Now I have a tutor for maths. She's really nice and I understand her explanations after the first time. How comes that? I don't know. But I'm in the advanced course. Me. IN THE MATHMATICS ADVANCED COURSE! When I heard it the first time I started to laugh, but of course nobody understood it. Why the hell am I, who needs 8 explanations, 13 examples and the help of my friends to understand a subject like powers (our current topic), in the advanced maths course? Good joke, dear principal. Normally you write a test before you get into your courses, so the teacher knows how fit you are. I skipped it, maybe because I stay only one year. Fine. Now I'll go and ask if can change the course. If not I'll sit the next months three lessons per week for 75 minutes in hell. Normally I can control myself prety good, but maths makes my cry. Not because I'm sad, more because I am so upset that I don't understand what the teacher is talking about. But my teacher doesn't notice it when the tears are running down my face. Her reputation on my school says that she support the good students, but sometimes disregard the slower ones. We will see what comes next.

At the orienteering my knowledge aaout maths was useless anyway. I automatically know where north is, because I always sleep with my feet in the east in Germany. Sounds strange, but works good. And there were other persons who calculated the scale on the map. Of course they are really good in maths. Such a ironic thing. All in all is orienteering fun, but not if you do it for the first time in a completly strange area. I was a little bit afraid of it. I mean, I haven't learned to read a quite colorfuil map and don't get lost during reading it. After a short introduction from our P.E teacher (yes, that is a topic in P.E) we started to find letters. Yes, letters. In the forest. On the map were circles around the area where we should find the letters. That means we had to climb small rocks, and try to avoid a hit from an branch. One time a branch which flipped back after a girl from my group called Savanna hit my face with his full weightness, but I'm stil alive. After we found a few letters, we talked with another group and started searching together. There were one letter, that nobody found. Maybe one of the finnish forest goblins ate them. If they like plastic stuff. After we ran 4 km we were pissed off and turned back to school. Who would not be pissed off after runnig 4 km through the forest ?My conclusion is, that orienteering is quite a nice activity to spend time, but not every month. Some things are good, but only in a small amount
.Let's switch to the next heading. Disappeared granddaughters. No, this is not connected with the orienteering, but even more with misunderstandings and surprises. However, we begin in front. Today morning. 6:00 local times Turku. RIIIIIINNNG.... Monjas alarm clock rings it's soul from it's body and after the eighths time Snooze Monja throw her bodyout of the snug bed with the pink Lillebi bedclothes. After the morning toilet she decides to have breakfast. One notes the sole rising. Nevertheless, there must be a mistake, right? Jo. Mummi has not got up yet. So fast have breakfast, make the school bread, besides slip into  the new, but in the meantime too big, trousers. On point 7:25 Monja stands at the bus station and even catchs the earlier bus. Even if there is only a waiting period of 2 minutes to the next bus. But one can spend that time also in the bus with the same aim. Mummi has not got up, yet. And Monja, a dear girl, has thought itself, "I let her sleep quietly". Then in the bus to school the phone call. "Where you are?" "in the bus to Schule." "But I just made breakfast for you. You were not in your bed as me have got up. I have got really fear and have already called up Thomas!" "But I had to get up so that I am punctual. And I#m fine" "Why you have not woken up me then? " "Where from should I know that I should wake you up? "Didn't I tell you?. But well, then I know. Now I will make breakfast for the visitors" "Okay see you later". This was the approximate conversation expiry. I believe, such a thing has never happened to me. But next time I put down a paper that I am at school. The history does not have other consequences, but the learning effect is high. I believe.
All together it was a pleasant day again. Up to the weather.It cannot decide. In the morning you see your breath, while you walk around in the afternoon without jacket. Funnily this is Turku. Almost everything runs online, and one sees cash rare. Even at the market, you pays by card. Inconceivably in Germany. But here a lot is different. And exactly this makes the trip so interesting. I'll upload  a few more pictures on the GoogleFotos page. From the orienteering and what I have else taken pictures thus.






Greets, 
 Your Träumerin

Dienstag, 16. September 2014

Matheschwäche, Orientierungslauf und verschwundene Enkeltöchter

Hallöchen!
Jaja...Wie einige von euch sicher wissen, ist Mathe nicht gerade mein Lieblingsfach. Auch liebevoll Hassfach genannt. Und ich kann euch versichern, ich werde die Tradition, in Mathe erst im letzten Moment den Durchblick zu bekommen, fortführen. Meine Mathelehrerin gibt sich Mühe, den Stoff möglichst schnell durch zu arbeiten und ich scheitere dennoch nach der dritten Erklärung kläglich. All das spiegelt sich auch meinen Tests wieder. Ich liege so bei 9/25 Punkten und 6/17 Punkten. Also nicht mal die Hälfte. Die Ratschläge meiner Lehrerin bringen mich weiter. Unter den letzten beiden Tests und beim Betrachten meiner Hausaufgaben hat sie einen neuen Standard-Satz gefunden: "More work!" bzw. "More work needed!". Inzwischen habe ich eine Mathetutorin. Sie ist mega nett, wir verstehen uns gut und ihre Erklärungen verstehe ich auf Anhieb. Woran das bloß liegt? Ich weiß es nicht. Aber ich bin ja auch im Matheleistungskurs. ICH. MATHELEISTUNGSKURS! Als ich das gehört habe musste ich lachen. Was natürlich keiner verstanden hat. Was soll ich, die erst nach acht Erklärungen, 13 Beispielaufgaben und mit Hilfe von Freunden ein Thema wie Potenzen versteht (unsere jetziges Thema übrigens), im Matheleistungskurs einer Leistungsorientierten Schule? Eigentlich gibt es eine Art Einstellungstest, damit die Lehrer einen einschätzen können, aber den habe ich gepflegt übersprungen, da ich ja nur ein Jahr bleibe. Toll. Ich werde mal fragen, ob sich da was machen lässt. Sonst sitze ich die nächsten Monate drei Tage die Woche 75 Minuten in der Hölle. Normalerweise hab ich mich ganz gut unter Kontrolle, aber Mathe bringt mich so zum Verzweifeln, dass mir vor Wut auf mein Unverständnis die Tränen über die Wangen laufen. Doch das scheint meine Lehrerin nicht zu bemerken. Ihr Ruf an der Schule sagt aus, dass sie starke Schüler fördert, aber die anderen etwas vernachlässigt. Mal sehen was noch kommt. Beim Orientierungslauf hat mir das Mathewissen schon mal nix gebracht. Wo Norden ist weiß ich automatisch, da ich weiß, dass ich zu Hause in Deutschland mit den Füßen nach Osten schlafe. Klingt komisch, funktioniert aber wunderbar. Das Berechnen des Maßstab haben die Mathegenies in meiner Gruppe übernommen. Insgesamt ist Orientierungslauf ganz lustig, aber nicht, wenn du sowas noch nie gemacht hast. Ein bisschen Bammel hatte ich schon davor. Ich mein, Ich habe in Deutschland nicht gelernt eine bunte Karte zu lesen und dabei nicht verloren zu gehen. Nach kurzen Instruktionen der Lehrerin haben wir uns in Gruppen auf die Suche von Buchstaben gemacht. Ja, Buchstaben. Auf der Karte waren Kreise, die anzeigen, wo die Buchstaben sind. das heißt Berge rauf und runter kraxeln und möglichst nicht die Äste ins Gesicht bekommen. Ein Ast, der nach Savanna (einem Mädchen aus meiner Gruppe) in meine Richtung zurück flog hat mich mit voller Breitseite erwischt. Aber ich lebe noch und bin nicht entstellt. Nach einigen Buchstaben haben wir mit einer andere Gruppe gequatscht und zusammen weiter gesucht. Einen Buchstaben konnte keiner finden. Vielleicht hat ja einer der finnischen Waldkobolde den gegessen. Sollten diese Wesen Plastik mögen. Insgesamt sind wir knapp 4 km gelaufen und waren alle genervt und fertig. Wer wäre das nicht? Als Rückschluss habe ich entschieden, dass es ganz lustig ist, ich es aber nicht jeden Monat machen muss. Manches ist eben nur in Maßen gut.
Weiter zur nächsten Überschrift. Verschwundene Enkeltöchter. Nein, das hat nichts mit dem Orientierungslauf zu tun, sondern viel mehr mit Missverständnissen und Überraschungen. Aber fangen wir vorne an. Heute morgen. 6:00 Ortszeit Turku. RIIIIIINNNG.... Monjas Wecker klingelt sich die Seele aus dem Leib und nach dem achten Mal Snooze schwingt diese ihren Körper aus dem kuscheligen Bett mit der rosa Lillebi-Bettwäsche. Nach der Morgentoilette beschließt sie, zu frühstücken. Man bemerke das alleinige Aufstehen. Da muss doch ein Fehler sein, oder? Jo. Mummi ist noch nicht aufgestanden. Also schnell frühstücken, Schulbrot machen, nebenbei in die neue, aber inzwischen zu große, Hose schlüpfen. Pünktlich um 7:25 steht also Monja an der Busstation und erwischt sogar den früheren Bus. Zwar sind es bis zum nächsten Bus nur 2 Minuten Wartezeit, aber die kann man auch im Bus mit dem gleichen Ziel verbringen. Mummi ist inzwischen noch nicht aufgestanden. Und Monja, ein liebes Mädchen, hat sich gedacht, lass' ich sie ruhig schlafen. Dann im Bus zur Schule der Anruf. "Wo bist du?" "Im Bus zur Schule." "Aber ich habe dir gerade Frühstück gemacht. Du warst nicht in deinem Bett als ich aufgestanden bin. Ich habe echt Angst bekommen und schon mit Thomas telefoniert!" "ja aber ich musste doch aufstehen damit ich pünktlich bin. Und mir geht's gut." "Warum hast du mich denn nicht geweckt?" "Woher soll ich wissen, dass ich dich wecken soll?" "Hättest du ja machen können. Aber gut, dann weiß ich Bescheid. Ich werde jetzt Frühstück für den Besuch machen" "Okay bis dann" "Bis heute Abend". Das war der ungefähre Gesprächsablauf. Ich glaube, so etwas ist mir noch nie passiert. Aber das nächste Mal lege ich einen Zettel hin, dass ich in der Schule bin. Weitere Auswirkungen hat die Geschichte nicht, aber der Lerneffekt ist hoch. Glaube ich.
Insgesamt war es wieder ein angenehmer Tag. Bis auf das Wetter. Es kann sich nicht entscheiden. Morgens siehst du deinen Atem, während du nachmittags ohne Jacke rumläufst. Komisch dieses Turku. Fast alles läuft online, und Bargeld sieht man selten. Selbst auf dem Markt, bezahlt man per Karte. Unvorstellbar in Deutschland, glaube ich. Aber hier ist vieles anders. Und genau das macht die Reise so interessant. Ich werde noch ein paar Bilder auf der GoogleFotos-Seite hochladen. Vom Orientierungslauf und was ich sonst noch so geknipst hab.
 Und der Englische Text, wird wohl ein eigener Post. sonst ist der hier so lang.

Viele Grüße,
Eure Träumerin 

Donnerstag, 4. September 2014

Ballett, Hausaufgaben und andere "Sachen" / Ballet, Homework and other "stuff"

Hei!
 Hier kommt die leider etwas verspätete Berichterstattung der letzten Tage. 
Kaum zu glauben, dass ich schon einen Monat hier im Norden bin. Die Zeit verging wie im Flug. Aber wie sollte es auch anders sein, wenn man in Hausaufgaben versinkt und lange Schule hat. Auch durch meine ,nicht mehr ganz so neuen, Freunde ist die Zeit viel schneller vergangen. Das zu Hause in Deutschland wird immer mehr zum Zweitwohnort und die Wohnung in Turku fühlt sich nach meinem Zuhause an. Natürlich gab es bis jetzt nicht nur gute Sachen. Die ein oder andere frustrierende Diskussion war schon dabei. Und auch einige Nachrichten zum Frust ablassen wanderten nach Deutschland. Aber das gehört auch zum Alltag dazu. Wenn man 16, hungrig und müde ist, passiert es schon mal, dass man sich schnell angegriffen fühlt.
Woher der Hunger und die Müdigkeit kommt ist mit einem Wort beschreibbar: Ballett. Ja, ich habe meine, inzwischen, ersteN Ballettstunden hinter mir. Muskelkater inklusive. Höllischen Muskelkater. Aber nun ein paar Details: Am Montag war die erste Stunde. Von 18.15-19.30 war höchste Konzentration und Mitarbeit gefordert. Meine Lehrerin, Raija Lehmussaaren ist streng, aber freundlich. Ihre Anforderungen sind hoch und ich verhasple mich in jeder Übung. Lena würde mich sie alle noch mal machen lassen. Insgesamt ist der Level höher als in meinen letzten beiden Gruppen. Ich bin mit Studentinnen in einer Gruppe. Wir sind ungefähr 10 Mädchen und alle mit dem Herzen dabei. Nach knapp 60 Minuten Stangenexcercise machen wir kleine Choreografien und Sprünge. Die letzte Kombination bestand aus "relevé, sousous, échappé, sousous, assemble, sousous, échappé, sousous, assemble, chassé ..." (weiter weiß ich nicht mehr). Klingt nicht schwer, aber ihr könnt die Begriffe ja mal googlen und dann versuchen sie nach zu tanzen. Selbst nach dem vierten Versuch habe ich es nicht geschafft. Ich hab mich so verheddert, dass ich falsch herum stand und so verwirrt war, dass ich erst mal lachen musste. Allem in allem macht das Training Spaß. Es ist mega anstrengend und danach ist man total durch geschwitzt. Der Muskelkater zeigt, dass man wirklich gearbeitet hat und die kleinen Verbesserungen in der nächsten Stunde machen all den Schmerz wett. Ich kann bis zu vier mal die Woche trainieren. Aber ich glaube drei mal reicht. Ich hab ja auch noch Schulsport. Und irgendwo müssen ja auch noch Vokabeln gelernt, Essays geschrieben und Texte auseinander genommen werden. In kurz: Hausaufgaben. Was für ein schreckliches Wort. Diese 12 Buchstaben halten mich nachts von schlafen ab, holen mich morgens früher aus dem Bett und lassen mich im Philosophie-Unterricht zum Multitaskingtalent mutieren. Mathe, TOK, Psychologie, Englisch... Egal welches Fach, grundsätzlich gibt es was zu tun. Ziemlich ungewohnt für ein Mädchen von der JCS. Dort gibt es zu 80% keine Hausaufgaben. Naja. Genug über das Thema.
Noch ein bisschen anderes: Wenn man soweit von Zuhause weg ist, merkt man erst was man dort hat. Man vermisst das geweckt werden von den Eltern, die mega angepisst sind, weil sie seit 30 Minuten versuchen einen aus dem Bett zu bekommen. Man fängt an, das Geräusch der Kaffeemaschine zu vermissen und auch verlernt man die Geräusche zu deuten wenn jemand die Treppe hochkommt und an den Klängen der Schritte die Person zu erkennen, die auf dem Weg zu einem ist. Am meisten vermisse ich meine Familie und Freunde. Es ist nicht einfach ohne euch.
Am Wochenende werde ich, wenn ich dazu komme und nicht in irgendwelchen Testvorbereitungen und Hausaufgaben versinke, mich an einen Monatsbericht setzen.
Ich hoffe euch gehts gut. Mailt mir doch mal :))

Eure,
Träumerin

PS: Hier ist der Link zu meiner Ballettschule. Ist zwar auf finnisch, aber wen es interessiert, kann ja mal reinsehen. Ballettikoulu Raija Lehmussaaren






Hei!
Here comes the reporting of the last days. Sadly a little bit late. 
For me it's unbelievable that I am already one month here in the north. The time passed like in the flight. But how it should be different if I sink into homework and have long school.My friends let me have a really good time and let the time passes by very fast. My  home in Germany becomes more and more the second place of residence and the flat in Turku feels more like my home.Auf course there were not only good things untill now. The one or other frustrating discussion was already present. And also some messages about  the frustration has been sent to Germany. But this also belongs to it to the everyday life. If one is hungry 16, and tired, it already happens that one feels fast unsound.
Where the hunger and the tiredness comes from is recordable with a word: Ballet. Yes, I had the first ballet lesson behind me. Muscular strain including. Dreadful muscular strain. But now a few details: On Monday was the first lesson. From 18.15-19.30 the highest concentration and cooperation was demanded. My teacher, Raija Lehmussaaren is strict, but friendly. Her standards are high and I get into a muddle in every exercise. Lena would let me make them all once more. All together the level is higher than in my last both groups. I am with students in a group. We are about 10 girls and everybody practise with the heart. After 60 minutes of excercise on the barre we make small choreographies and jumps. The last combination was "relevé, sousous, échappé, sousous, assemble, sousous, échappé, sousous, assemble, chassé... " further I don't know any more).
Sounds not difficult, but you can google the explanaiton of the words and  try to dance the combination sometimes at home. Even after the fourth try I didn't get it. I have so got caught that I stood wrong around and was confused thus that I had to laugh for the moment. The training gives pleasure to all in all. It is really exhausting and after five minutes everyone is totally sweated by. The muscular strain shows that I have really worked and the small improvements in the next lesson make up for all pain. I can train up to the four times week. But I believe three times is enough. I have still also school sport. And somewhere alsowords must be learnt, essays want to be written and texts want to be analysed. In briefly: Homework. What awful word. At night these 12 letters prevent me from sleep, get me in the morning earlier out of my  bed and let me in the philosophy lessons mutate to a multitasking talent. Math(Mathematics), TOK, psychology, English... All the subjects have homework. Quite unusual for a girl of the JCS. There is to 80% no homework. Well. Enough about this subject.

Still a little other stuff: If one is away so far from home, one notices only what one has there. One starts to missto get woken up by the parents who are pissed off because theytry to get one out of the bed for 30 minutes. One starts missing the noise of the coffeemaker and also one forgets the noises to indicate if somebody comes up the stairs and in the sounds of the steps to recognise the person who is on the way to one. Mostly I miss my family and friends. It is not easy without you.

On the week-end I try, if I am not sinking in my homework, to write a review of the last month.

I hope you are well. Nevertheless, mail me :))


Yours, 

Träumerin

HP: Here is the link to my ballet school. Though is on in Finnish, but whom it interests: 
Ballettikoulu Raija Lehmussaaren

 

Dienstag, 2. September 2014

Sorry

Hei

eigentlich sollte heute mein Post über die erste Ballettstunde und noch anderes hier erscheinen. Ich bin leider nicht zum schreiben gekommen, da ich an Hausaufgaben saß und lange Schule hatte. Ich hab aber Stichpunkte gemacht, sodass ich das morgen schreiben kann.

Eure Träumerin




Hei

actually today my post should be published. it would be about the first ballet class and some other things. Unfortunately, I had no time to write the text, because I sat at homework and had a long school day. However, I have made key points so that I can write this tomorrow.

Your Träumerin